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Wandern
Seewis bietet ein ausgebautes Wanderwegnetz von rund 120 km. Zu jeder Jahreszeit kann man den zahlreichen markierten Wegen entlang wandern, Fitness betreiben und natürlich die schönen Ausblicke hinunter ins Prättigau, ins Rheintal oder bergwärts Richtung Schesaplana oder Vilan genießen. Ein spezielles Naturerlebnis ist der schöne Bergfrühling mit einer einmaligen Flora am Südhang unseres Hausberges. Auf den höchsten Punkt der Gemeinde, auf die Schesaplana, führt ein alpiner Wanderweg. Die zahlreichen Möglichkeiten  von Wanderungen sind alle in einem Wanderführer zusammengefasst, der kostenlos auf der Informationsstelle in Seewis erhältlich ist.
Wandervorschläge
Seewis – Fadära – Fadärastein – Malans (2 ½ Std.)
Das ist zweifellos die bekannteste Wanderroute:
Ob über das Fadärasträsschen oder über den Fussweg über Zur Mur-Lischgaz-Santanes oder über Fulli - eigentlicher Ausgangspunkt ist das Gasthaus Fadära. Eine Einkehr ist auf jeden Fall zu empfehlen. Die Aussicht vom Fadärastein auf die Bündner Herrschaft und das Churer Rheintal ist einmalig. Der Abstieg Richtung Malans ist zwar steil, aber problemlos begehbar. Für Weinliebhaber ist er besonders verlockend, führt er doch geradewegs ins bekannte Weinbaudorf Malans.
Seewis – Plileisch – Fallider – Terlana – Guora – Sadreinegg – Vilan (4 Std.)
Diese Wanderroute führt von Seewis durch Heu- und Blumenwiesen bis an die Waldgrenze. Ein erster Höhepunkt dieser Wanderung ist die Sadreinegg mit einer einmaligen Rundsicht ins Prättigau, die Seewiser und die Maienfelder Alpen. Besonders während des Bergfrühlings ist diese Wanderung zu empfehlen: Hier sind die letzten Narzissen neben erschiedenen Anemonenarten anzutreffen. Auf dem Aufstieg zum Gipfel des Vilans (2 375 m ü. M) kann der Wanderer mit etwas Glück Murmeltiere und Gämsen beobachten. Der Vilan ist der Aussichtspunkt im Vorderprättigau. Wer Lust hat, vom Vilan einen Abstecher in die Bündner Herrschaft zu machen, steigt zur Bergstation der Älplibahn ab und gelangt mit dieser nach Malans.
Schesaplanahütte – Schesaplana (2 964 m ü. M) –Totalp – Gamslugga – Schesaplanahütte (6 ½ Std.)
Ausgangspunkt dieser körperlich anspruchsvollen Hochgebirgstour ist die Schesaplanahütte. Auf dem gut gesicherten Pfad durch die Nordostflanke der Schesaplana gelangt der Berggänger auf den 2 964 m ü. M. gelegenen Gipfel, den höchsten Punkt des Rätikons. Die Rundsicht ist überwältigend. Es gibt Schesaplanabesteiger, die überzeugt sind, sogar das Ulmer Münster gesehen zu haben. Der Abstieg führt über die sagenumwobene Totalp auf Vorarlbergergebiet zurück zur sogenannten Gamslugga mit einer einmaligen Aussicht auf den Lünersee. Durch das Valser Tal gelangt der Wanderer zurück zum Ausgangspunkt.
Downloads
Download Prospekt Wandervorschläge (3.5 MB)
Seewis im Prättigau
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