


Valar Säge Seewis i. P.
Erstellung durch:
Andreas Jost 1896/97
Renoviert: 1990 - 1996
Verwaltung:
Verein Alpmuseum Fasons
steht seit 1992 unter
Denkmalschutz |
Die Valar Säge auf Seewis Alp am Fusse der Schesaplana steht am Valarbach bei der Abzweigung zum Schesaplana-Haus und Alp Vals auf 1747 m ü.M., ca. 1 Fahrstunde von Seewis-Dorf. |
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Die mit einem unterschlächtigen Wasserrad angetriebene Säge wurde vom einheimischen Andreas Jost in den Jahren 1896-1897 wieder renoviert und aufgebaut. Die Säge kaufte er der Gemeinde Seewis für Franken 300.- ab mit der Absicht, sie am Valarbach wieder aufzustellen. Die Säge stand vorher am ISLABACH bei Wimisana. Diese zweite Säge benötigte die Gemeinde Seewis für den Wiederaufbau des Dorfbrandes anno 1863. Der Rückgang des Schnittholzverbrauches mag dazu beigetragen haben, die Säge stillzulegen und an A. Jost zu verkaufen. Auch sein getreuer Gehilfe Jakob Hohl transportierte mit Esel und Pferd Material nach Valar. Auf der Valar Säge schnitt Andreas Jost damals das Holz für das Schesaplana-Haus. Aber nicht nur für das Schesaplana-Haus sägte Andreas Jost das Holz, sondern auch für die umliegenden Alpgebäaude |
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Im Jahre 1915 verkaufte Andreas Jost das Schesaplana-Haus an den SAC Sektion Pfannenstiel. Gemäss Kaufvertrag vom 26. März 1920 verkaufte seine Frau Ursula Jost-Ladner die Säge an die Gemeinde Seewis. Bis in die 1950er Jahre war die Säge mit Unterbruch in Betrieb. es war fast nur im Frühling bei Schneeschmelze möglich, die Säge in Betrieb zu setzen. Drei der "Säger" die uns bekannt sind waren: |
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- Hans Gansner, Bühel (Seewis-Dorf)
- Nikolaus Monstein, Crestacalva (Seewis-Dorf)
- Hans Aebli, Bühel (Seewis-Dorf) |
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Der Alpweg der an der Säge vorbeiführt wurde im Jahre 1905 erstellt. Andreas Jost erblickte das Licht der Welt im Jahre 1853 und starb im Jahre 1919. Zusammen mit seiner Frau führte er 17 Jahre das Schesaplana-Haus. Ausser seinen vielen Tätigkeiten die er ausübte wie, Säger, Schreiner, Zimmermann, Bauer, natürlich nicht zu vergessen Jäger, war er auch als Bergführer in der Führerliste aufgeführt. in Fadära besass Jost ein Gut mit Stall und Hütte. In der Hütte eingeschnitzt, kann man noch heute seinen Namen Andreas Jost 1893 lesen. So spricht man denn heute noch vom «Gut ins Aenderlis». |
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Eine Interessengruppe von Seewis und Grüsch erkannte die Bedeutung und kulturelle Geschichte dieser Valar-Säge. So machte man sich ans Werk, und im Jahre 1981 wurden die ersten Arbeiten aufgenommen. Im Jahre 1991 übernahm der VEREIN ALPMUSEUM FASONS die Restaurierung un den Unterhalt der Säge. Für diese Tätigkeiten budgetierte man einen Betrag von Franken 48'000.-. Da die Gemeinde Seewis weiterhin Eigentümer der Säge bleibt, musste für die Benützung der Säge ein Vertrag abgeschlossen werden. Mit viel Liebe und fleissigen Händen wurde die Säge in 2060 Fronstunden restauriert. Im Jahre 1992 stellte der Kanton Graubünden die Säge unter Denkmalschutz. |
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