Absolutes Feuerverbot

Wegen der grossen Gefahr von Flur- und Waldbränden erlässt das Amt für Wald und Naturgefahren ein absolutes Feuerverbot in ganz Graubünden.

Die Gefahr von Wald- und Flurbränden in Graubünden steigt weiter an. Das Ausbleiben ergiebiger Niederschläge und die Hitze haben die Waldböden und das Unterholz stark austrocknen lassen. Feuer können bei diesen Bedingungen leicht ausser Kontrolle geraten und sich sehr schnell ausbreiten.

Aufgrund der akuten Waldbrandgefahr ist es in ganz Graubünden absolut verboten, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen. Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nicht einfach weggeworfen werden. Sämtliche Grillstellen im Wald und in Waldesnähe dürfen nicht benutzt werden.

Eine Entspannung der Lage ist erst nach ergiebigen Regenfällen über mehrere Tage zu erwarten. Kleinere Regenmengen wie ein- bis zweistündige Gewitter oder leichter Regen gelangen nicht durch das Kronendach auf den Waldboden und können die Situation nicht nachhaltig entschärfen. Im Hinblick auf den 1. August ist den Anweisungen der Gemeindebehörden und der Feuerwehren unbedingt Folge zu leisten.

Weitere Informationen und die aktuelle Lageeinschätzung: www.wald.gr.ch

Seewis, 3. August 2018                                                                     Amt für Wald und Naturgefahren

 

Tageskarte